Zum Inhalt springen
specfans

Magazin › Vorstellung

Redmi Note 17 Pro: Zwei Tage Akku – und wo Redmi dafür gespart hat

Vier Redaktionen haben das Mittelklassegerät selbst getragen und kommen beim Akku auf dasselbe Ergebnis: zwei volle Tage, mit leichter Nutzung mehr. Der Preis dafür steht im Datenblatt – beim Chip, bei der Kamera und auf der Waage. Was belegt ist und was nur fürs Pro Max gilt.

Redmi Note 17 Pro: Zwei Tage Akku – und wo Redmi dafür gespart hat – Produktbild
Bild: en.ilsole24ore.com

Veröffentlicht am 8. Oktober 2026

Der Akku ist das Gerät

Das Redmi Note 17 Pro trägt einen Akku aus Silizium-Kohlenstoff mit 9.000 mAh – deutlich mehr,
als in dieser Preisklasse lange üblich war. Was das im Alltag bedeutet, haben
mehrere Redaktionen unabhängig voneinander gemessen, und sie kommen zum selben Schluss.
MensXP schreibt nach eigener Nutzung: „we comfortably got more than two full days of use. So
with lighter use, pushing towards three days is entirely realistic"
(mensxp.com).
Gala kommt auf dasselbe: „Bei normaler Nutzung waren im Test zwei Tage problemlos drin", und
selbst Dauernavigation mit Google Maps bringt den Akku dort erst „nach ungefähr zwölf Stunden
an seine Grenzen"
(gala.de).

Geladen wird schnell genug, dass die Größe nicht zur Geduldsprobe wird: Fünf Minuten am Kabel
reichen laut Firstpost für etwa drei Stunden Videowiedergabe
(firstpost.com).
Dazu verspricht Redmi vier Jahre Android-Aktualisierungen und sechs Jahre Sicherheitsflicken
(hapakenya.com) –
ein Gerät also, das lange halten soll, innen wie außen.

Wo dafür gespart wurde

Der Rechenkern ist der sichtbarste Verzicht. Im Pro steckt ein Snapdragon 6s Gen 4 mit 8 GB
Arbeitsspeicher, und MensXP ordnet ihn nüchtern ein: Geekbench 7 meldet 891 Punkte
im Einzelkern und 2.633 im Mehrkern. ABP Live nennt denselben Chip „perfectly happy
handling the everyday stuff", ohne ihn in die Nähe eines Spitzenmodells zu rücken
(news.abplive.com).
Wer spielt, merkt das; wer Nachrichten schreibt und Karten benutzt, nicht.

Die Kamera ist der zweite Verzicht: 50 Megapixel mit optischer Bildstabilisierung vorne weg,
daneben ein Ultraweitwinkel mit 8 Megapixeln, vorn 16 Megapixel – ein Teleobjektiv gibt es
nicht. Und der dritte steht auf der Waage: 226 g bei 8,6 mm Dicke. ABP Live hält fest, das
Gerät sei „not exactly a featherweight". Das Bild misst 6,83 Zoll in 1,5K-Auflösung und soll
im Freien mit 3.500 Nits lesbar bleiben – eine Herstellerangabe, die wir nicht nachgemessen
haben.

Das Pro Max ist ein anderes Gerät

Ein Hinweis, weil in den Tests viel durcheinandergeht: Die ausführlichsten Messungen gelten
dem größeren Pro Max, nicht dem Pro. Chip hat es getragen und kommt auf „mehr als 28 Stunden
Laufzeit"
(chip.de),
nennt dabei einen Akku mit 10.000 mAh. Il Sole 24 Ore schreibt über die europäische
Ausführung desselben Geräts und kommt dort auf eine andere Kapazität; der Preis beginnt laut
dieser Redaktion bei 599,90 € für die Fassung mit 256 GB
(en.ilsole24ore.com).
Zwei Angaben für ein Modell – der Unterschied liegt an der Ausführung, nicht am Messgerät.
Wer das Pro Max kauft, sollte deshalb auf den Markt schauen, für den die Angabe gilt.

Das Pro selbst startete in Indien bei 33.999 Rupien und ist dort seit dem 17. September zu
haben. Für Österreich führen wir bislang kein geprüftes Angebot; sobald eines vorliegt, steht
es auf der Geräteseite mit Preisstand und Händler.

Geräte in diesem Artikel

Weiterlesen zu diesen Geräten

Hilfreich? Gib die Seite weiter.

Direkter Link zu dieser Seite