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POCO X8 Power im Test: Der große Akku ist nicht mehr die Nachricht
Zehn Ampèrestunden in einem Mittelklassegerät – und binnen einer Woche das zweite Smartphone dieser Größenordnung. Bemerkenswert ist inzwischen etwas anderes: die Zusage, das Gerät sechs Jahre lang zu versorgen.
Zehntausend, und schon Gewohnheit
news18 nennt den Akku mit 10.000 mAh in Silizium-Kohlenstoff-Bauweise, fonearena ergänzt den Anteil: 16 Prozent Silizium. Das ist die Zahl, die erklärt, warum die Kapazität überhaupt in ein gewöhnliches Gehäuse passt. menow hatte das Gerät in der Hand und nennt es schwerer als ein übliches Smartphone, für einen Akku dieser Kapazität aber zurückhaltend.
Geladen wird nach The Hindu mit 100 Watt, dazu 27 Watt rückwärts über Kabel; Borncity nennt dieselben Werte.
Bei der Laufzeit gehen Versprechen und Beobachtung auseinander, und der Abstand ist lehrreich. POCO wirbt nach news18 mit bis zu 3,5 Tagen; notebookcheck nennt als Herstellerangabe 29 Stunden Videowiedergabe. menow hatte das Gerät in der Hand und kommt auf drei Tage – unter bestimmten Bedingungen, also bei leichter Nutzung.
Die eigentliche Nachricht steht im Kleingedruckten
fonearena listet eine Zusage, die man in dieser Preisklasse selten liest: vier Jahre Systemaktualisierungen, sechs Jahre Sicherheitsaktualisierungen und dazu eine zertifizierte Sechs-Jahres-Garantie auf gleichbleibende Software-Leistung. moneycontrol nennt ebenfalls bis zu sechs Jahre Softwareunterstützung.
Vier Jahre Android-Versionen sind für ein Gerät mit Mittelklasse-Prozessor mehr, als manche Oberklasse vor zwei Jahren bot. Und die Leistungsgarantie ist die ungewöhnlichere Hälfte: Sie verspricht nicht neue Funktionen, sondern dass das Gerät in sechs Jahren nicht zäh geworden ist – eine Zusage, die man überprüfen kann.
Ausgeliefert wird nach notebookcheck mit Android 16, Borncity nennt HyperOS 3 als Oberfläche.
Wo der Test Grenzen sieht
The Hindu beschreibt die Kamera zweigeteilt: Bei gutem Licht liefere die Hauptkamera scharfe, farbenfrohe Bilder – beim Zoom in der Nacht gingen die Details verloren.
Das ist die ehrlichere Auskunft als jede Megapixelzahl, und sie passt zur Ausstattung. digit und moneycontrol nennen 50 Megapixel mit optischer Stabilisierung als Hauptkamera, notebookcheck vorne 32 Megapixel. Ein eigenes Teleobjektiv führt keine der Quellen auf – gezoomt wird also digital, und genau dort bricht es bei wenig Licht weg.
Der Bildschirm gibt nichts ab
Hier wird nicht gespart. digit nennt 6,83 Zoll mit 1,5K-Auflösung, 120 Hertz, Dolby Vision und bis zu 3.500 Nits Spitzenhelligkeit, dazu Corning Gorilla Glass Victus 2. news18 und notebookcheck bestätigen Größe, Auflösungsklasse und Bildwiederholrate.
Beim Prozessor bleibt es bei der Mittelklasse: digit nennt den Snapdragon 6 Gen 5. news18 ordnet das ein und hält fest, ein sparsamer Chip mit einem großen Akku sei für die Zielgruppe wichtiger als Spitzenwerte in Vergleichstests. Das trifft die Auslegung dieses Geräts genau.
Wo es das gibt
Vorgestellt wurde das Gerät im September 2026 in Indien; dort erschienen auch die Tests. Einen belegten Preis führt keine der gelesenen Quellen, einen europäischen Verkaufsstart nennt ebenfalls niemand – für Österreich ist das Gerät damit vorerst keine Kaufoption.
Bemerkenswert bleibt es trotzdem, weil es eine Entwicklung zeigt, die sich gerade beschleunigt: Zehn Ampèrestunden waren vor einer Woche noch eine Schlagzeile. Wer heute etwas Besonderes bieten will, muss es woanders tun – hier über die Dauer, für die der Hersteller geradesteht.
Die Daten zum Gerät
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- POCO X8 Power · Technische Daten