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OPPO Find X10 Pro Max: 1.799 Euro in Europa, und ein kleinerer Akku dazu
Eine geleakte Preisliste nennt 1.799 Euro für die Fassung mit 512 GB. notebookcheck berichtet zugleich, dass der Akku für Europa von 8.000 auf 7.150 mAh schrumpft – zwei Angaben, die zusammengehören.
Vorschau auf ein Gerät, das noch nicht erschienen ist. Die Angaben stammen aus Leaks, Zulassungsdatenbanken und Vorabmeldungen. Geprüft ist davon nichts, und auf unseren Geräteseiten steht keine dieser Zahlen. Wir nennen zu jeder Angabe, woher sie kommt.
Zwei Zahlen trennen Europa von China
Die erste stammt von pcguide,
das eine europäische Preisliste wiedergibt: „Find X10 Pro Max 12GB + 512 GB: €1,799". Die
zweite nennt latestly
für China, wo das Gerät schon steht: „The Oppo Find X10 Pro Max starts at CNY 6,799 for the
12GB RAM and 256GB storage model". Die beiden Zahlen beschreiben nicht dieselbe Ausstattung –
512 gegen 256 GB –, aber der Abstand ist größer als der Speicheraufpreis.
notebookcheck
ordnet den Preis in die eigene Reihe ein: „Das Oppo Find X9 Ultra startete im April 2026 noch um
1.699 Euro, also günstiger als jetzt das Pro Max Modell." Der Nachfolger kostet in Europa also
mehr als das Spitzengerät des Frühjahrs, und das bei einem Gerät, dessen Namenszusatz nicht
einmal „Ultra" lautet.
Der Akku schrumpft auf dem Weg nach Europa
Über die chinesische Fassung sind sich die Berichte einig.
phoneworld
schreibt von einem „8,000mAh battery" mit 80 W am Kabel und 50 W drahtlos, latestly nennt
dieselben drei Werte, und digit
ebenfalls. Auch unser Datenblatt führt 8.000 mAh, 80 W und 50 W – belegt aus der chinesischen
Vorstellung, zusammen mit einem Silicon-Carbon-Akku, der diese Kapazität erst in das Gehäuse
bringt.
notebookcheck berichtet für Europa etwas anderes: „auch hier wird die Akkugröße von 8.000 mAh auf
7.150 mAh reduziert". Das „auch hier" bezieht sich auf das kleinere Find X10, bei dem dieselbe
Kürzung angegeben wird. Wer den Akku als Kaufgrund sieht, bekommt in Europa damit ein anderes
Gerät als das, über das die chinesischen Berichte schreiben – zu einem Preis, der über dem des
Vorgängers liegt. Geprüft hat das niemand; es ist eine geleakte Angabe, und OPPO hat für Europa
weder Preis noch Termin bestätigt.
Beim Bildschirm steht eine Angabe allein
pcguide nennt für das Pro Max „6.78″ AMOLED LTPO, 2772 x 1272, 120 Hz (144 Hz gaming)" und für
das reguläre Find X10 „6.59″ AMOLED LTPO, 2768 x 1272, 120 Hz" – die beiden Geräte unterscheiden
sich also kaum in der Auflösung, wohl aber in der Diagonale. phoneworld kommt auf dieselbe Größe
und beschreibt sie als „6.78-inch LTPO AMOLED display with a 1.5K resolution and a 144Hz refresh
rate".
analyticsinsight
schreibt dagegen von „a 2K LTPO OLED display". Die Zahl 2772 × 1272 ist die Auflösung, die
Hersteller als 1,5K vermarkten, nicht als 2K – zwei von drei Berichten stützen die kleinere
Angabe. latestly ergänzt zwei Werte, die sonst niemand nennt: „a peak brightness of 3,600 nits"
und „3840Hz PWM dimming". Beides sind Herstellerangaben aus der chinesischen Vorstellung, keine
Messung.
Der Zoom reicht weiter als das Objektiv
Zur Kamera hat 91mobiles
die genauesten Angaben: Die Hauptkamera arbeite mit „f/1.5 aperture and up to 17EV dynamic
range", das Ultraweitwinkel biete „a 124-degree field of view", und das Periskop-Teleobjektiv
habe „an f/2.1 aperture and CIPA 7.5 stabilisation". Die Redaktion hat erste Aufnahmen gesehen
und hält fest, besonders das Teleobjektiv zeige kräftige Zeichnung. latestly beschreibt dasselbe
System als „triple 200-megapixel rear system consisting of a main sensor with two-axis OIS" und
nennt für das Ultraweitwinkel denselben Bildwinkel von 124 Grad.
Der auffälligere Teil ist das Zubehör. gagadget
berichtet, im Standardbetrieb reiche der digitale Zoom bis 120-fach; mit dem externen
Hasselblad-Telekonverter seien „maximal 200-fach digital möglich". Ob das Zubehör in
deutschsprachigen Märkten überhaupt und zu welchem Preis erscheint, ist offen – gagadget nennt
für China umgerechnet rund 160 € und hält fest, dass OPPO sich dazu nicht geäußert hat.
Das Gehäuse wird eckig
91mobiles hat Bilder der chinesischen Fassung gesehen und beschreibt die Rückseite als
„a square camera housing and a separate pill-shaped section for the LED flash" – das Pro Max
löst sich damit vom runden Modul, das die Reihe bisher trug. Als Farben erwartet die Redaktion
„Moon White, Light Titanium and Warm Orange". Ob Europa alle drei bekommt, ist eine der Fragen,
die die geleakte Preisliste nicht beantwortet: Sie führt nur eine Speicherstufe.
Chip und Termin
Beim Prozessor stimmen Berichte und Datenblatt überein. 91mobiles beschreibt den Dimensity 9600
Pro als „built on TSMC's 2nm N2P process" mit „two cores clocked at up to 4.55GHz alongside six
performance cores". Unser Datenblatt führt denselben Chip in 2 nm, dazu UFS 4.1, Wi-Fi 7 und
ColorOS 17.
Für Europa steht kein Termin fest.
mymobileindia
verweist auf Zulassungen in mehreren Ländern – „listed on NBTC, IMDA and BIS, hinting at its
upcoming launch" – und nennt für Indien den 28. Oktober 2026 als vorläufiges Datum. gagadget
schreibt von einem globalen Marktstart Ende Oktober 2026 und hält fest, dass Preise für
Deutschland noch nicht offiziell bestätigt sind.
Keine dieser Angaben ist geprüft. Sie stammen aus geleakten Preislisten, Zulassungsdatenbanken
und ersten Kameraproben; niemand hat das europäische Gerät zum Messen in der Hand gehabt. Was auf
unserer Geräteseite steht, trägt einen Beleg – aber dieser Beleg stammt aus der chinesischen
Vorstellung, und gerade beim Akku berichtet notebookcheck, dass für Europa etwas anderes gilt.
Geräteseiten
Geräte in diesem Artikel
- OPPO Find X10 Pro Max · Technische Daten · ab € 1.799