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iPhone 18 Pro Max: Drei Tests, drei Akkulaufzeiten

Das größte iPhone dieser Generation wurde im September 2026 vorgestellt, inzwischen liegen Messungen vor. Drei Redaktionen kommen bei der Laufzeit auf drei verschiedene Zahlen – und keine davon widerspricht den anderen.

iPhone 18 Pro Max: Drei Tests, drei Akkulaufzeiten – Produktbild
Bild: www.chip.de

Veröffentlicht am 12. Oktober 2026

Drei Tests, drei Laufzeiten

Apple verspricht für die eSIM-Ausführung „eine Videowiedergabe von bis zu 45 Stunden". Solche
Angaben beschreiben einen einzigen, schonenden Dauerzustand. Wie weit das Telefon im Alltag
kommt, sagen erst Messungen – und davon liegen inzwischen drei vor, die sehr verschieden
aussehen.

chip.de
prüft mit einem eigenen Alltagstest, der durch Webseiten scrollt und Videos über das
Mobilfunknetz abspielt. Dabei kommt das Gerät auf „eine sehr schöne Laufzeit von 25:16 Stunden
am Stück", ein Plus von etwa einer Stunde gegenüber dem Vorjahresmodell mit derselben
iOS-Fassung.

91mobiles
lässt stattdessen den PCMark-Akkutest laufen, der das Telefon mit wechselnden Aufgaben
beschäftigt, bis es ausgeht. Dort hält es 13 Stunden und 8 Minuten durch.

Am härtesten fällt der dritte Wert aus.
notebookcheck
berichtet über einen Vergleich des Kanals TechDroider, der „beide Geräte verschiedenen
Belastungen aus[setzte], darunter Gaming, YouTube-Wiedergabe und Videoaufnahmen". Unter dieser
Mischung erreichte das iPhone 18 Pro Max 11 Stunden und 40 Minuten, das OnePlus 15 kam auf
13 Stunden und 33 Minuten und hielt damit rund 16 Prozent länger durch.

Bemerkenswert findet notebookcheck nicht den Rückstand, sondern wie klein er ausfällt: „Dass
ein um 35,4 Prozent größerer Akku lediglich eine rund 16 Prozent längere Laufzeit ermöglicht",
zeige den Einfluss von Prozessor, Display und Software auf das, was am Ende herauskommt.

Die drei Zahlen widersprechen sich nicht, sie messen Verschiedenes – vom gemächlichen Scrollen
bis zur Dauerlast. Der eigene Alltag liegt irgendwo dazwischen. Beim Laden geht es schnell:
Nach einer halben Stunde am Kabel sind laut chip.de „bereits rund 73 Prozent der
Akkukapazität erreicht".

Die Leistung ist gemessen, nicht versprochen

91mobiles hat das Gerät durch die gängigen Prüfprogramme geschickt. Im AnTuTu-Gesamtwert stehen
3.478.833 Punkte. Geekbench meldet 4.704 Punkte für einen einzelnen Rechenkern und 12.645 für
alle zusammen. Bei der Grafik sind es 7.877 Punkte in Wild Life Extreme und 3.645 in
Steel Nomad.

chip.de kommt auf eigenem Weg zum selben Befund und schreibt von einem „deutlichen
Leistungssprung gegenüber der Vorgeneration"; in den Grafiktests der Redaktion „erreichen
50 Prozent höhere Bildraten" als beim Vorgänger.

Wichtiger als der Spitzenwert ist, was davon übrig bleibt, wenn das Gehäuse warm wird. Hier
fällt das Urteil von chip.de klar aus: „Die überarbeitete Kühlung lässt das Gehäuse selbst im
Stresstest nicht überhitzen." Ein Chip, der seine Leistung über eine lange Spielsitzung hält,
nützt mehr als ein hoher Einzelwert, der nach zehn Minuten einbricht.

Schwer wie nie – und die Insel bleibt im Weg

249 Gramm wiegt das Telefon. Das ist, wie chip.de festhält, „so schwer wie nie", liegt „für
seine Größe aber dennoch gut in der Hand". Wer vom Vorgänger umsteigt, merkt den Unterschied
weniger beim Tippen als in der Hosentasche.

Der Bildschirm misst 6,9 Zoll und arbeitet mit bis zu 120 Hertz. Die Aussparung am oberen Rand
ist kleiner geworden, verschwunden ist sie nicht: Die Dynamic Island „blockiert aber weiterhin
die Sicht auf Inhalte", notiert chip.de. Das ist kein neuer Einwand, aber einer, der sich über
mehrere Generationen hält.

Kamera und Preis

Auf der Rückseite sitzen drei Kameras, die laut chip.de „jeweils hohe Auflösungen von
48 Megapixeln" bieten. Die Hauptkamera kann ihre Blende verstellen; die Redaktion führt sie mit
f/1.48 und f/4.0 – offen für wenig Licht, geschlossen für mehr Tiefenschärfe. Eine bewegliche
Blende ist bei Telefonen die Ausnahme geblieben, seit die Rechnerei im Hintergrund übernommen
hat.

Beim Preis trennt sich die Reihe nach oben deutlich auf. chip.de nennt für die Ausführung mit
2 Terabyte Speicher 3.099 Euro – „fast der doppelte Preis gegenüber der 256-GByte-Version".
Speicher ist bei Apple seit jeher ein eigenes Geschäft; diese Spanne führt es weiter als jedes
iPhone davor.

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