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Xiaomi 18 Pro und 18 Pro Max: Was einen Tag vor der Vorstellung belegt ist
Xiaomi zeigt seine neuen Spitzenmodelle am 23. September in China. Vorab kursieren ein Geekbench-Eintrag, Zulassungspapiere und Angaben des Displayherstellers. Wir trennen, was Xiaomi selbst gesagt hat, von dem, was Leaker behaupten.
Vorschau auf ein Gerät, das noch nicht erschienen ist. Die Angaben stammen aus Leaks, Zulassungsdatenbanken und Vorabmeldungen. Geprüft ist davon nichts, und auf unseren Geräteseiten steht keine dieser Zahlen. Wir nennen zu jeder Angabe, woher sie kommt.
Der Termin steht
blogspan und TelecomTalk nennen unabhängig voneinander denselben Tag: Am 23. September 2026 stellt Xiaomi das 18 Pro und das 18 Pro Max in China vor, einen Tag nach der Präsentation des neuen Qualcomm-Chips. blogspan schreibt ausdrücklich, dass der Termin zunächst nur für China gilt. Wann die Geräte nach Europa kommen, sagt keine der Quellen.
Das ist der Rahmen für alles Folgende: Was hier steht, ist der Stand einen Tag vorher.
Was Xiaomi selbst schon gesagt hat
Ein Teil stammt nicht von Leakern, sondern vom Hersteller. Borncity beruft sich auf Unternehmensangaben: Das Display basiert auf dem CSOT TCL M11 Super Pixel Real RGB OLED und bringt ein „Smart Privacy Display" mit. Ab einem Betrachtungswinkel von mehr als 60 Grad soll die Helligkeit für Außenstehende auf etwa ein Prozent fallen.
Technisch steckt dahinter eine Anordnung, in der sich gewöhnliche Bildpunkte und Privacy-Bildpunkte abwechseln. Bemerkenswert ist die volle RGB-Anordnung, die von den sonst üblichen Diamond- und Pentile-Mustern abweicht; die Bildschärfe erreicht laut Borncity das Niveau einer 2K-Auflösung.
Techgenyz ergänzt die Zahlen, die Xiaomi nennt: 4.000 Nits Spitzenhelligkeit und eine um 20 Prozent höhere Leuchtstoffeffizienz. Dieselbe Redaktion hält aber auch fest, dass Xiaomi den Mechanismus hinter dem Blickschutz bislang nicht technisch erklärt hat. TelecomTalk ordnet das Panel ein: Es wäre das erste Display außerhalb von Samsung, das ein Hersteller mit dieser Blickschutzfunktion verbaut.
Der Chip ist schon durch Geekbench gelaufen
Hier wird es konkret, weil Messwerte vorliegen. The Tech Outlook nennt aus dem Eintrag 3.054 Punkte im Einzelkern- und 9.376 Punkte im Mehrkerntest, dazu Android 17 mit der Kennung CP2A.260605.016.
PhoneWorld beschreibt denselben Eintrag und weist auf eine Besonderheit hin: Der Prozessor erscheint dort unter der internen Nummer SM8975, weil Qualcomm ihn offiziell noch nicht vorgestellt hat. Aus den Taktraten liest die Redaktion einen deutlichen Sprung gegenüber der laufenden Generation heraus.
Ein Geekbench-Eintrag ist kein Test. Er zeigt, dass ein Gerät existiert und wie es sich in zwei Minuten Rechenlast verhält. Wie es sich nach zwanzig Minuten verhält, steht in keinem Eintrag, und genau das entscheidet beim Spielen.
Akkus, die es vor zwei Jahren nicht gab
Die auffälligste Zahl betrifft den Strom. Vybe nennt 7.000 mAh für das 18 Pro und 8.500 mAh für das 18 Pro Max, TelecomTalk und blogspan bestätigen die 8.500 für das größere Modell unabhängig.
Möglich machen soll das Silizium-Kohlenstoff-Technik mit einem Siliziumanteil von 32 Prozent. Diese Zahl nennen Vybe und Zamin übereinstimmend, Zamin unter Berufung auf Xiaomis eigene Angabe zur Akkureihe „Jinshajiang". Geladen wird nach Vybe mit bis zu 100 Watt; PhoneWorld verweist dafür auf eigene Zulassungspapiere.
Bei den Kameras bleibt es vage. TelecomTalk spricht von 200 Megapixeln und Leica-Optik für das Pro Max, blogspan nennt zwei Sensoren mit je 200 Megapixeln als bestätigt. Welcher der beiden die Hauptkamera ist und welcher das Teleobjektiv, sagt keine Quelle.
Was das kosten wird, deutet nur einer an
Borncity schreibt, die Baureihe werde mit einer Preiserhöhung einhergehen. Eine Zahl nennt niemand. TelecomTalk berichtet außerdem, das Pro Max könnte nach IP68 und IP69 zertifiziert sein, und formuliert das ausdrücklich als Bericht, nicht als Tatsache.
Was daran verlässlich ist, und was nicht
Drei Stufen lassen sich unterscheiden, und sie sind unterschiedlich viel wert.
Am festesten stehen die Angaben zum Display, denn sie stammen von Xiaomi selbst beziehungsweise vom Zulieferer. Darunter kommen die Geekbench-Werte: echte Messungen, aber von einem Vorseriengerät und ohne Aussage über Dauerlast. Am wackeligsten sind Akkukapazitäten, Kamerabestückung und Schutzart, die aus Zulassungsdatenbanken und von Leakern stammen und sich bis zur Vorstellung ändern können.
Morgen wissen wir es. Bis dahin gilt: Keine dieser Zahlen ist geprüft, und auf unseren Geräteseiten steht keine davon.