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Xiaomi 18 Pro Max für Europa: 7.050 statt 8.500 mAh

Xiaomi bringt beide Pro-Modelle erstmals seit Jahren wieder außerhalb Chinas heraus, und die globalen Fassungen bekommen kleinere Akkus. Die Zahlen stehen im HyperOS-Code, den notebookcheck ausgewertet hat – von Xiaomi selbst stammt keine davon.

Vorschau auf ein Gerät, das noch nicht erschienen ist. Die Angaben stammen aus Leaks, Zulassungsdatenbanken und Vorabmeldungen. Geprüft ist davon nichts, und auf unseren Geräteseiten steht keine dieser Zahlen. Wir nennen zu jeder Angabe, woher sie kommt.

Xiaomi 18 Pro Max für Europa: 7.050 statt 8.500 mAh – Produktbild
Bild: www.notebookcheck.com

Veröffentlicht am 9. Oktober 2026

Zwei Modellnummern aus dem Systemcode

Seit dem 23. September 2026 verkauft Xiaomi das 18 Pro und das 18 Pro Max in China. Für Europa gab es jahrelang keine Pro-Modelle; diesmal schon. notebookcheck hat den HyperOS-Code durchsucht und dort zwei globale Modellvarianten gefunden, 2609BPN61G für das Pro und 2611FPNFAG für das Pro Max. Mit dem Fund kommt der Haken: „beim Xiaomi 18 Pro Max (2611FPNFAG) verkleinert sich die Akkukapazität von 8.500 mAh auf 7.050 mAh", schreibt notebookcheck. Beim kleineren Pro geht es von 7.000 mAh auf 6.000 mAh herunter.

vybe.ch kommt auf dieselben Zahlen und ordnet sie ein: „Mit 6000 mAh beim Pro und 7050 mAh beim Pro Max fallen diese zwar weiterhin gross aus" – nur eben kleiner als in China. Beim Laden bleibt es laut notebookcheck annähernd gleich – bis zu 100 Watt über Kabel. Herkunft der Angabe: ein Codefund und seine Auswertung durch zwei Redaktionen, keine Mitteilung des Herstellers. Xiaomi hat sich zu den europäischen Fassungen bisher nicht geäußert.

Was in China bereits im Laden steht

Hier ist die Lage anders, denn die chinesischen Geräte sind verkauft und ihre Datenblätter belegt. Das Xiaomi 18 Pro hat einen Bildschirm mit 6,4 Zoll, das Pro Max einen mit 6,9 Zoll, beide mit 120 Hertz und einer Spitzenhelligkeit von 4000 Nits. Im Pro steckt ein Snapdragon 8 Elite Gen 6, im Pro Max die stärkere Fassung Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6. Das Pro Max wiegt 235 Gramm, beide sind nach IP68 geschützt und laden drahtlos mit 50 Watt. Als Oberfläche läuft HyperOS 4. In beiden Akkus steckt Silizium-Karbon statt des üblichen Graphits – damit passt mehr Kapazität in dasselbe Gehäuse, und genau dieser Vorteil fällt in Europa kleiner aus. Der Chip wird in 2 Nanometern gefertigt, dazu kommen Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0.

Diese Werte stehen auf unseren Geräteseiten, mit Beleg. Für die europäischen Fassungen gelten sie nur unter Vorbehalt: Wer von 8.500 mAh auf 7.050 mAh heruntergeht, kann auch an anderer Stelle etwas ändern. Ein Punkt, auf den Käufer in Österreich achten sollten: Die chinesischen Geräte haben keine eSIM. Ob die globale Fassung eine bekommt, steht in keinem der Berichte. Welche Farben und Speicherausführungen nach Europa kommen, ist bei vybe.ch ebenfalls offen; die halbtransparente rote Sonderedition aus China erwartet die Redaktion hier nicht.

Zwei Sensoren mit je 200 Megapixel

Das Kamerasystem ist der Grund, warum diese Geräte überhaupt nach Europa kommen. theunitedindian.com fasst den Stand so zusammen: „Xiaomi has now confirmed a dual 200MP Leica system, with a 200MP main camera and a 200MP periscope telephoto camera." Der Hauptsensor misst demnach 1/1,28 Zoll, der Telesensor 1/1,56 Zoll bei einer Brennweite, die 75 Millimetern entspricht. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit 50 Megapixel. Der Zoom des Teleobjektivs liegt bei 3,2-fach.

Für Video listet basic-tutorials 8K bei 30 Bildern je Sekunde und 4K bei bis zu 120 Bildern, beides mit HDR10+. Die 8K-Angabe deckt sich mit unserem Datenblatt zum chinesischen Modell. Getestet hat die Kamera bisher niemand, dessen Bericht in diese Auswertung eingegangen ist; was die beiden Sensoren bei wenig Licht leisten, steht also noch nicht fest.

Ein Privacy-Display, das nicht von Samsung kommt

telecomtalk.info hat eine Angabe, die sonst niemand führt: Im Pro Max soll ein „TCL M11 Super Pixel Real RGB OLED display with Privacy Display technology" sitzen. Das wäre der erste Blickschutz-Bildschirm in einem Smartphone, der nicht von Samsung stammt. vybe.ch bestätigt die Funktion für beide Modelle, ohne sich auf einen Zulieferer festzulegen. Solange nur eine Redaktion den Hersteller des Panels angibt, bleibt dieser Teil der dünnste im ganzen Material.

Sicher ist dagegen das zweite Display auf der Rückseite. „Das Xiaomi 18 Pro (Max) kommt mit einem zweiten Display auf der Außenseite", schreibt bild.de, und vybe.ch führt es ebenfalls für beide Modelle. Eine Größe für diesen rückseitigen Bildschirm steht in keinem der ausgewerteten Berichte; die 6,4 und 6,9 Zoll gehören zur Vorderseite.

Termin und Preis bleiben offen

Beim Snapdragon Summit hat Xiaomi laut vybe.ch zugesagt, dass der globale Start noch 2026 erfolgt. Ein Datum dafür gibt es nicht, und notebookcheck weist darauf hin, dass sich Xiaomi in Deutschland und Europa bisher bedeckt hält – anders als OPPO und vivo, die ihre Termine schon genannt haben. bild.de rechnet damit, dass die Geräte 2026 erscheinen, ohne Monat. Indien behandelt Xiaomi laut telecomtalk.info als eigenen Markt mit eigener Ankündigung – ein Hinweis darauf, dass der globale Start nicht überall am selben Tag stattfindet.

Beim Preis lohnt die Warnung von netzwelt.de: „In China werden Elektronikkäufe mit deutlich weniger Steuern belastet, für Europa kommen neben hohen Einfuhrumsatzsteuern auch noch Zollkosten und Co. hinzu." Umgerechnete China-Preise taugen also nicht als Erwartung. Dass die neuen Pro-Modelle in China teurer sind als ihre Vorgänger, führen bild.de und vybe.ch übereinstimmend an; beide Vorgänger gab es in Europa gar nicht zu kaufen.

Keine der Angaben zu den europäischen Fassungen ist von uns geprüft, und keine steht auf unseren Geräteseiten. Dort finden sich die belegten Daten der chinesischen Modelle:

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