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vivo X500 Ultra: Drei Teleobjektive in der Erprobung – und keine Zeile von vivo
Zum kamerastärksten Modell der X500-Reihe kursieren 200-Megapixel-Sensoren in drei Größen, ein Zehnfach-Periskop und ein 100-Megapixel-Selfiesensor. Alles stammt aus Leaks. Was die Vorgänger können, ist dagegen belegt – und zeigt, woran sich das Gerät messen lassen muss.
Vorschau auf ein Gerät, das noch nicht erschienen ist. Die Angaben stammen aus Leaks, Zulassungsdatenbanken und Vorabmeldungen. Geprüft ist davon nichts, und auf unseren Geräteseiten steht keine dieser Zahlen. Wir nennen zu jeder Angabe, woher sie kommt.
Was über das Gerät kursiert
Das vivo X500 Ultra ist nicht vorgestellt, und von vivo selbst liegt zu diesem Gerät keine
einzige Angabe vor. Was es gibt, sind Leaks – und die sind ungewöhnlich einig darin, worum es
geht: um die Kamera. Das Ultra soll über den bestehenden Modellen der X500-Reihe
stehen und
das kamerazentrierte Gerät der Serie sein.
Im Einzelnen genannt werden eine Hauptkamera mit 200 Megapixeln auf einem 1/1,12-Zoll-Sensor
mit LOFIC-Technik und eine Ultraweitwinkelkamera, die ebenfalls 200 Megapixel auflöst, auf
einem 1/1,56-Zoll-Sensor; dazu wahrscheinlich eine Selfiekamera mit 100 Megapixeln
(gizbot.com).
Ein weiterer Bericht nennt ein Periskop mit zehnfachem Zoom, ein AMOLED-Display mit 120 Hz
sowie ein Spitzenchipset und einen großen Akku
(digit.in).
Dass die Angaben noch schwanken, sagt der interessanteste Hinweis selbst: Im Juli soll vivo
drei verschiedene Teleobjektiv-Sensoren mit 200 Megapixeln erprobt haben, in den Größen
1/1,12 Zoll, 1/1,3 Zoll und 1/1,4 Zoll. Wer drei Sensoren testet, hat sich noch nicht
entschieden.
Woran sich das messen lassen muss
Belegt – wenn auch nicht von vivo, sondern von der Berichterstattung über die bereits
vorgestellten Geschwister – ist, was die Reihe heute kann. Das X500 Pro Max fotografiert mit
einer Hauptkamera von 50 Megapixeln auf einem Sony LYTIA L910 mit 1/1,28-Zoll-Sensor und
einer Bildstabilisierung über 3 Grad, dazu ein Periskop mit 200 Megapixeln, 3,5x optischem
Zoom und einer Stabilisierung nach CIPA 7.0. Der Dynamikumfang wird mit bis zu 17 EV
angegeben, und es gibt einen Zeiss-Vorsatz, der auf 400 mm verlängert
(91mobiles.com).
Das ist der Maßstab, an dem ein Ultra gemessen wird – und er erklärt, warum die Gerüchte so
hoch greifen. Zum Vergleich: Das X300 Ultra trug eine Hauptkamera mit 200 Megapixeln auf
einem Sensor vom Typ 1 Zoll (Sony LYTIA 901), ein Teleobjektiv mit ebenfalls 200 Megapixeln
und eine Ultraweitwinkelkamera mit 50 Megapixeln. Die gerüchteweise 200 Megapixel im
Ultraweitwinkel des X500 Ultra wären damit der eigentliche Sprung, nicht die Hauptkamera.
Wie verlässlich das ist
Nicht sehr. Keine der Angaben oben stammt von vivo, keine aus einer Messung an einem Gerät.
Der Hinweis auf die drei erprobten Teleobjektive geht auf den Leaker Digital Chat Station
zurück; die Sensorgrößen widersprechen einander, weil sie unterschiedliche Entwicklungsstände
beschreiben. Dass die Kamera im Mittelpunkt steht, berichten mehrere Quellen unabhängig
voneinander – das ist die stabilste Aussage dieses Textes und immer noch keine Zusage.
Ein Anhaltspunkt für Europa ist indirekt: X500, X500 Pro und X500 Pro Max sind in
europäischen Energie-Registern aufgetaucht, was für eine breitere weltweite Einführung der
Reihe spricht. Das Ultra ist dort nicht dabei. Keine der Zahlen in diesem Text ist von uns
geprüft; sobald das Gerät vorgestellt ist, tragen wir die Angaben mit Beleg ins Datenblatt
ein und ersetzen die Gerüchte durch das, was nachprüfbar ist.