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vivo X500 Pro: ein Bildschirm, der bis auf ein Nit heruntergeht

Das mittlere Modell der X500-Reihe bekommt denselben 2-Nanometer-Prozessor wie das Spitzenmodell – und eine Angabe, die sonst kaum jemand nennt. Belegt ist bisher nichts davon durch vivo selbst.

Vorschau auf ein Gerät, das noch nicht erschienen ist. Die Angaben stammen aus Leaks, Zulassungsdatenbanken und Vorabmeldungen. Geprüft ist davon nichts, und auf unseren Geräteseiten steht keine dieser Zahlen. Wir nennen zu jeder Angabe, woher sie kommt.

Veröffentlicht am 29. September 2026

Ein Nit

Die meisten Datenblätter nennen die Spitzenhelligkeit. Interessanter ist oft die andere Richtung, und dazu findet sich hier eine Zahl: sukoharjonews beschreibt für das X500 Pro ein adaptives LTPO-8T-Panel mit 144 Hertz und einer Mindesthelligkeit von einem Nit.

Ein Nit ist ungefähr so hell wie eine Kerze in einem Meter Abstand. Wer nachts im dunklen Zimmer liest, kennt das Gegenteil: ein Bildschirm, der auf der untersten Stufe immer noch blendet. Für den Alltag zählt diese Zahl mehr als der Spitzenwert, den man selten sieht.

Dass ein LTPO-Panel zugleich bis 144 Hertz hochgeht und auf ein Nit herunterkommt, ist die eigentliche Leistung – beides an einem Bildschirm ist selten.

Der große Chip im kleineren Gehäuse

Beim Prozessor gibt das mittlere Modell nichts ab. droidsans schreibt, X500 Pro und X500 Pro Max nutzten denselben Dimensity 9600 Pro mit einem Kern bis 4,55 GHz, gefertigt in 2 Nanometern. notebookcheck nennt dieselben 4,55 GHz, Cinco Días bestätigt den Chip für beide Modelle und nennt 12 GB Arbeitsspeicher als Einstieg.

Das ist die Entscheidung, die diese Reihe interessant macht: Wer das kleinere Gerät nimmt, verzichtet nicht auf Rechenleistung, sondern auf Größe.

Akku und Laden

sukoharjonews nennt für das X500 Pro 6.510 mAh, dazu 90 Watt über Kabel und 40 Watt drahtlos.

Die 40 Watt ohne Kabel sind dabei die bemerkenswertere Zahl: Sie liegen in derselben Größenordnung wie das Kabelladen vieler Mittelklassegeräte. Damit wird drahtloses Laden zu einer Lademethode für zwischendurch statt einer Bequemlichkeit für über Nacht.

Was von der Kamera bekannt ist

Wenig, und das Wenige ist genau. notebookcheck nennt ein Teleobjektiv mit 85 Millimetern Brennweite auf einem Sensor von 1/1,4 Zoll und einen Ultraweitwinkel mit 50 Megapixeln.

Die Sensorgröße ist hier die Angabe, auf die es ankommt. 1/1,4 Zoll ist für ein Teleobjektiv groß – Teleobjektive bekommen im Zoom ohnehin am wenigsten Licht ab, und genau dort entscheidet die Fläche über das Ergebnis. Eine Megapixelzahl für die Hauptkamera nennt für dieses Modell bisher niemand.

Der Preis, und was er nicht sagt

sukoharjonews beziffert den Einstieg für das X500 Pro auf 6.499 Yuan. Das ist ein chinesischer Preis für ein chinesisches Modell; was ein europäisches Gerät kosten würde, falls es eines gibt, steht nirgends.

Zur Einordnung innerhalb der Reihe: Das Pro Max bekommt nach denselben Quellen ein größeres Display, einen deutlich größeren Akku und eine Periskopkamera mit weit höherer Auflösung. Das X500 Pro ist nicht die abgespeckte Fassung, sondern die kleinere.

Was davon geprüft ist

Nichts. Es gibt keine Angabe von vivo, keine Messung an einem Gerät und keinen Termin – alles hier stammt aus Vorabmeldungen und geleakten Datenblättern, mehrere davon aus einer einzigen Quelle. Auch die Einordnung, dies seien die ersten Geräte mit dem Dimensity 9600 Pro, lassen wir stehen: Dasselbe wurde für das OPPO Find X10 Pro Max berichtet.

Auf unsere Geräteseiten kommt keine dieser Zahlen, bevor vivo sie nennt.

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