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vivo X300 Ultra kommt nach Europa, und wird vorher noch teurer

Das Kamera-Flaggschiff mit zwei 200-Megapixel-Sensoren ist seit dem Frühjahr in China und Indien zu haben. Jetzt steht ein globaler Termin fest, die Preise für das Zubehör in Euro auch. In China hat vivo die Preise zeitgleich angehoben.

vivo X300 Ultra kommt nach Europa, und wird vorher noch teurer – Produktbild
Bild: www.gizbot.com

Veröffentlicht am 24. September 2026

Der globale Termin steht

notebookcheck meldet einen neuen globalen Erscheinungstermin für das Flaggschiff. Konkreter als die Zusage sind die Zubehörpreise, die dieselbe Redaktion in Euro nennt: 599 Euro für das Photography Kit, 499 Euro für das Pro Video Rig Kit und 99 Euro für die Life Bag.

Diese Zahlen sagen mehr über die Zielgruppe als jedes Datenblatt. Wer für ein Kameragriff-Zubehör 599 Euro verlangt, verkauft kein Telefon an Gelegenheitsknipser.

In China ist es gerade teurer geworden

Zeitgleich dreht vivo an den Preisen. gizmochina berichtet von einer Erhöhung zwischen 500 und 2.000 Yuan je nach Ausstattung. Das Grundmodell beginnt nun bei 7.499 Yuan, umgerechnet rund 1.119 US-Dollar. Am stärksten trifft es die beiden Fassungen mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Speicher.

Eine Preiserhöhung mitten im Produktleben ist ungewöhnlich. Sie trifft die Fassungen mit dem meisten Speicher am härtesten und kommt unmittelbar vor dem europäischen Start. Was das Gerät hier kosten wird, sagt bislang niemand.

Zwei Sensoren mit je 200 Megapixeln

Das ist das Alleinstellungsmerkmal. Financial Express beschreibt die Bestückung: drei Kameras auf der Rückseite, darunter ein Hauptsensor mit 200 Megapixeln und ein Periskop-Teleobjektiv, das ebenfalls 200 Megapixel auflöst. Vorne sitzen 50 Megapixel.

GizChina benennt die Sensoren genauer: ein neuer Sony LYT-901 für die Hauptkamera, ein HPB-Sensor mit 3,5-fachem Periskop-Zoom für das Tele. GizChina hält die Kombination für den eigentlichen Grund, warum das Gerät Aufsehen erregt.

Beim Video nennt Financial Express 4K mit 120 Bildern je Sekunde samt Dolby Vision. Wie ernst es vivo damit meint, zeigt eine Randnotiz von Mashable India: Zur Vorstellung lief ein Film, der vollständig auf dem Gerät in mehrbrennweitigem 4K mit 10-Bit-LOG aufgenommen wurde.

Display, Gehäuse, Ausdauer

digit.in nennt ein AMOLED-Display mit 6,82 Zoll, 144 Hertz, HDR10+ und Dolby Vision. Financial Express ergänzt eine örtliche Spitzenhelligkeit von bis zu 5.000 Nits.

Beim Schutz vor Wasser geht vivo weiter als üblich: IP68 und IP69, und das Gerät soll bis zu 30 Minuten untergetaucht bleiben können. Gizbot stellt es dem iPhone 18 Pro Max und dem OPPO Find X9 Ultra gegenüber und hält fest, dass es mit 8,2 Millimetern das schlankste der drei ist.

Der Akku fasst nach digit.in 6.600 mAh und lädt mit 100 Watt über Kabel sowie 40 Watt drahtlos. Als Prozessor nennen Financial Express und Android Headlines übereinstimmend den Snapdragon 8 Elite Gen 5.

Fünf Jahre Systemaktualisierungen

Financial Express nennt OriginOS 6 auf Grundlage von Android 16 und eine Zusage über fünf Jahre Systemaktualisierungen. Fünf Jahre sind für ein Gerät dieser Preisklasse die untere Grenze dessen, was Käufer erwarten dürfen.

Mashable India ordnet das Gerät ins oberste Preissegment ein, in direkter Konkurrenz zum iPhone 17 Pro Max und zum Galaxy S26 Ultra. Wenn die europäischen Preise der Zubehörliste folgen, wird diese Einordnung auch hier zutreffen.

Die Daten zum Gerät

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