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OPPO A7 Pro Max: 10.000 Milliamperestunden, und 91 Minuten bis voll
Der größte Akku, den derzeit ein Smartphone in Europa mitbringt, steckt nicht in einem Spitzenmodell, sondern in einem Mittelklassegerät für 599 Euro. Der Prozessor dazu kommt aus der Einstiegsklasse – und genau das ergibt Sinn.
Zehntausend
Die Zahl nennen drei Redaktionen übereinstimmend: mymobileindia, ntvtelugu und Borncity kommen auf 10.000 mAh. notebookcheck macht daraus die Überschrift und hält fest, dass das Gerät damit in Europa startet.
Zum Vergleich: gizmochina stellt es dem Redmi Note 17 Pro Max gegenüber, das mit 9.210 mAh in Silizium-Kohlenstoff-Bauweise antritt. Der Abstand ist klein, aber das OPPO liegt vorn – und das Redmi ist das Gerät, gegen das sich hier jeder große Akku messen lassen muss.
Die wichtigere Zahl ist 91
Ein großer Akku nützt wenig, wenn er einen halben Tag an der Steckdose hängt. Borncity nennt genau diesen Wert: Mit 80-Watt-SUPERVOOC ist der 10.000-mAh-Akku in 91 Minuten vollständig geladen. mymobileindia und notebookcheck bestätigen die 80 Watt.
Anderthalb Stunden für zehntausend Milliamperestunden – das ist der Punkt, an dem die Kapazität alltagstauglich wird statt nur beeindruckend. Ohne diese Ladeleistung wäre ein Akku dieser Größe im Alltag eher Last als Vorteil.
Dazu kommt, was ein Akku dieser Größe erst interessant macht: Borncity und gizmochina nennen Reverse Charging mit 27 Watt über Kabel. Das Gerät lädt also andere Geräte, und bei zehn Ampèrestunden Vorrat ist das keine Notlösung, sondern eine Powerbank mit Telefonfunktion.
Der Prozessor ist bewusst klein
Hier wird es aufschlussreich. notebookcheck nennt den Snapdragon 4 Gen 5, gefertigt im 4-Nanometer-Verfahren; Borncity und cryovex nennen denselben Chip. cryovex ergänzt 6 GB LPDDR4X und 256 GB UFS-3.1-Speicher.
Das ist Einstiegsklasse, und zwar in jedem einzelnen Punkt: LPDDR4X statt LPDDR5X, UFS 3.1 statt der schnelleren vierten Generation, ein Vierer-Snapdragon statt eines Achters. Wer hier Spieleleistung sucht, ist falsch.
Wer Laufzeit sucht, dagegen richtig. Ein sparsamer Chip in 4 Nanometern und ein Akku dieser Größe ergeben zusammen eine Ausdauer, die ein Spitzenmodell mit demselben Akku nie erreichen würde. Die Bauteile passen zueinander – das ist keine Sparmaßnahme, sondern eine Auslegung.
Bildschirm, Kamera, Software
Beim Display sind sich die Quellen einig. cryovex und mymobileindia nennen 6,78 Zoll AMOLED mit 120 Hertz, cryovex dazu 1.800 Nits Spitzenhelligkeit und mymobileindia die Auflösungsklasse 1,5K. notebookcheck wird genauer und nennt 2.772 mal 1.272 Bildpunkte bei 120 Hertz.
Zur Kamera gibt es bisher wenig: mymobileindia nennt zwei Kameras mit je 50 Megapixeln. Als Software nennt ntvtelugu ColorOS 16 auf Grundlage von Android 16, dazu Schutz nach IP69K.
Was es kostet
cryovex nennt 599 Euro und ordnet das Gerät in einen dicht besetzten europäischen Markt ein. Das ist viel für diese Ausstattung an Chip und Speicher – und wenig für einen 10.000-mAh-Akku, den es sonst nirgends gibt.
Damit steht die Kaufentscheidung klar da: Dieses Gerät kauft man wegen der Laufzeit, nicht trotz des Prozessors. Wer beides will, zahlt bei anderen Herstellern deutlich mehr und bekommt trotzdem weniger Kapazität.
Tests liegen bisher keine vor. Sobald Messungen am fertigen Gerät erscheinen, tragen wir die Werte nach – bis dahin stehen auf unserer Geräteseite nur belegte Herstellerangaben.
Die Daten zum Gerät
Geräte in diesem Artikel
- OPPO A7 Pro Max · Technische Daten · ab € 499