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Huawei Watch GT 7 Pro: Titan, drei Wochen Akku und keine Apps

Huaweis Outdoor-Uhr hält nach Herstellerangabe bis zu 21 Tage durch, im Test sind es zwei Wochen. chip.de und heise loben Bildschirm und Bedienung, halten aber fest, was der Uhr gegenüber Apple und Samsung fehlt.

Huawei Watch GT 7 Pro: Titan, drei Wochen Akku und keine Apps – Produktbild
Bild: www.notebookcheck.net

Veröffentlicht am 6. Oktober 2026

Ein Bildschirm, der in der Sonne lesbar bleibt

Beim Bildschirm sind sich vier Redaktionen einig. heise beschreibt das AMOLED-Panel so: Farben wirkten kräftig, der Kontrast sei ausgewogen, die Darstellung gestochen scharf. Notebookcheck führt für die Reihe eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits an.

Entscheidend ist, was davon draußen ankommt. heise schreibt, selbst unter direkter Sonneneinstrahlung lasse sich das Display problemlos ablesen; das norwegische Nettavisen hebt dasselbe für den dauerhaft eingeschalteten Anzeigemodus hervor. chip.de fasst es kürzer und nennt die hohe Helligkeit als Grund für die gute Ablesbarkeit. Einen Haken nennt heise dazu: Der dauerhaft eingeschaltete Bildschirm geht stark zulasten der Laufzeit.

Zwei bis drei Wochen, je nachdem wen man fragt

Die Akkuangaben gehen weit auseinander, und der Unterschied erklärt sich über den Absender. Notebookcheck nennt zum Verkaufsstart eine Laufzeit von bis zu 21 Tagen – das ist die Herstellerangabe. Nettavisen hat die Uhr über längere Zeit getragen und fasst das Ergebnis in der Überschrift zusammen: die Uhr, die man fast vergessen habe zu laden. Eine eigene Messung in Tagen nennt der Bericht nicht.

Zum Nachladen nennt chip.de eine Zahl aus der Praxis: Am Kabel ist die Uhr erst nach rund zwei Stunden voll. Notebookcheck führt den Unterschied zur kleineren GT 7 auf die Bauhöhe zurück – das Pro-Modell sei deutlich dicker, vermutlich um Platz für einen größeren Akku zu schaffen.

Titan aus der Luftfahrt, Armband ohne Haken

Beim Gehäuse greift Huawei zu einer Titanlegierung aus der Luft- und Raumfahrttechnik, wie heise festhält. Dieselbe Redaktion nennt Maße von 45,6 × 45,6 × 11,25 Millimetern und ein Gewicht von rund 55,5 Gramm ohne Armband. chip.de findet die Uhr wuchtig und nicht für jedes Handgelenk geeignet, bescheinigt ihr aber Kompetenz.

Ein Detail, das im Sport zählt, beschreibt heise: Das Ende des Armbands wird nach innen versteckt, sodass es nicht absteht und sich nicht am Ärmel verfängt. Die Kehrseite nennt dieselbe Redaktion ebenfalls – bei empfindlicher Haut kann das dauerhafte Tragen des Fluorelastomer-Armbands im Sommer zu Reizungen führen.

Bedienung gut, Apps kaum vorhanden

Bei der Bedienung fällt das Urteil einheitlich aus. chip.de nennt die Steuerung mit drehbarer Krone und flacher Seitentaste intuitiv und hält fest, dass die Uhr im Alltag nicht durch störende Ruckler oder lange Ladezeiten auffällt. Das schwedische M3 beschreibt die Oberfläche als klar und übersichtlich.

Was fehlt, zählen zwei Redaktionen gleichlautend auf. chip.de schreibt, eigenständiger Mobilfunk und WLAN fehlten und die AppGallery biete wenige, überwiegend unbekannte Zusatzanwendungen; die App-Liste sei zudem nach Kategorien statt alphabetisch sortiert. heise nennt dieselben Lücken: keine eSIM, kein WLAN, ein kleines Angebot an Anwendungen von Drittanbietern. Wer die Uhr als eigenständiges Gerät nutzen will, liegt hier falsch. Immerhin, so chip.de, lässt sie sich auch mit einem iPhone gut verwenden – was bei Huawei nicht selbstverständlich ist.

Für wen sie gedacht ist

Die Pro-Ausführung zielt nach den ausgewerteten Berichten auf Outdoor-Sport. Notebookcheck nennt als Beispiel einen eigenen Skimodus, den Huawei mit dem Modell einführt. Zusammen mit dem Titangehäuse, dem in der Sonne lesbaren Bildschirm und einer Laufzeit von mindestens zwei Wochen ergibt das ein Gerät, das man auf mehrtägigen Touren nicht laden muss.

Der Preis steht bisher nur für einen Markt fest: M3 nennt für Schweden „4 690 kronor“. Für Österreich haben die ausgewerteten Redaktionen keinen Listenpreis genannt.

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