Zum Inhalt springen
specfans

Magazin › Vorstellung

Apple Watch Series 12: Der Puls alle fünf Sekunden – und der Akku hält es aus

Apple lässt das Gehäuse der Series 12 unverändert und baut die Uhr innen um: Der Puls wird alle fünf Sekunden gemessen, ein neuer S11-Chip soll den Mehrverbrauch auffangen. Erste Messungen von Macwelt und Macworld zeigen, was das den Akku kostet – und was nicht.

Apple Watch Series 12: Der Puls alle fünf Sekunden – und der Akku hält es aus – Produktbild
Bild: Apple

Veröffentlicht am 2. Oktober 2026

Außen gleich, innen neu

Wer die Series 12 neben eine Series 11 legt, sieht den Unterschied nicht. heise fasst es so zusammen: „Äußerlich hat sich an Apples Uhren nichts getan – die Veränderungen liegen dort, wo sie Körperwerte erfassen.“ Auch cnet spricht von einem Design, das Apple ein weiteres Jahr beibehält, während innen offenbar alles andere neu ist. Mac Life sieht bei der Series 12 mehr verändert als in jeder Generation seit 2023 – und meint damit das Sensorsystem, nicht die Form.

Ganz ohne sichtbare Änderung bleibt es dann doch nicht. Mac Life fällt auf, dass die Ränder um das Display breiter geworden sind. Und der japanische Bericht auf note.com beschreibt, dass der Herzfrequenzsensor und die übrigen Bauteile auf der Gehäuserückseite deutlich umgestaltet wurden – dort sitzt, was die Uhr neu kann.

Der Puls alle fünf Sekunden

Die zentrale Neuerung ist die Messfrequenz. Mac Life schreibt, die Series 12 misst den Puls alle fünf Sekunden; note.com bestätigt den Takt und führt die Umgestaltung des Sensors genau darauf zurück. Mashable nennt dazu die Stichworte, mit denen Apple die Uhr vorstellt: kontinuierliche Herzfrequenzmessung, eine Erfassung der Tagesform und neue, auf den S11-Chip gestützte Funktionen.

Häufigeres Messen hat einen Preis, und heise benennt ihn nüchtern: „Häufigeres messen kostet normalerweise aber auch mehr Strom.“ Ob Apple diesen Preis zahlt oder ihn mit dem neuen Chip abfängt, ist die Frage, die die ersten Messungen beantworten.

Was der Akku davon merkt

Macwelt hat Telemetriedaten beider Uhren verglichen. Im selben Zeitraum nach einem Training verbrauchte die Series 11 rund 0,248 Wh, die Series 12 etwa 0,190 Wh – trotz der häufigeren Messungen im Hintergrund unterscheidet sich der Energieverbrauch der beiden Uhren nach dieser Auswertung nur geringfügig, und die neue liegt sogar darunter. Mac Life kommt im Test zum selben Ergebnis und spricht von gleicher Laufzeit wie beim Vorgänger.

Macworld erklärt das mit dem Chip: Der neue S11-Prozessor wirke sich so positiv aus, dass er die Energielast der Gesundheitsfunktion mehr als ausgleiche. Einen Rückschritt findet Macworld an anderer Stelle – beim Laden. Die Series 12 brauchte im Versuch 57 Minuten von 0 auf 80 Prozent, die Series 11 nur 40 Minuten.

Farben, Keramik, Preise

Neu sind die Gehäusevarianten. note.com zählt sie auf: Aluminium in Schwarz, Light Gold und Dark Bronze, dazu erstmals Keramik in Pearl White und Night Blue. Computerbase nennt die Preise für die Keramikausführung: 1.049 Euro in 42 mm und 1.099 Euro in 46 mm – sie ist die teuerste Variante. Mac Life merkt an, dass die Series 12 in einer Ausstattungsvariante damit teurer ist als die Ultra 4.

Mit watchOS 27 kommt ein neues Zifferblatt dazu. Mac Life beschreibt „Siri-Modular“: Es holt das jeweils passende Widget aus dem Smart-Stapel nach vorn, Schriftart, Farbe und Komplikationen sind frei wählbar. Das Zifferblatt ist Software und dürfte auch ältere Uhren erreichen; cnet weist darauf hin, dass einige der KI-Funktionen wie Siri AI älteren Modellen vorbehalten bleiben werden.

Geräteseiten

Geräte in diesem Artikel

Weiterlesen zu diesen Geräten

Hilfreich? Gib die Seite weiter.

Direkter Link zu dieser Seite