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Amazfit T-Rex 3 Pro: Offline-Karten und Titan zum Preis einer halben Garmin

Die Pro-Fassung tauscht Edelstahl gegen Titan und Gorillaglas gegen Saphir und wird dabei leichter. heise, netzwelt und Runner's World haben vor allem die Navigation geprüft, die in dieser Preisklasse sonst kaum jemand bietet.

Amazfit T-Rex 3 Pro: Offline-Karten und Titan zum Preis einer halben Garmin – Produktbild
Bild: www.heise.de

Veröffentlicht am 6. Oktober 2026

Titan statt Edelstahl, und sechzehn Gramm weniger

Der Unterschied zur Standardausführung liegt im Material. heise nennt die Folge in einer Zahl: Titanlegierung und Saphirglas senken das Gewicht von 68 auf 52 Gramm. netzwelt beschreibt denselben Tausch von der anderen Seite – gegenüber der T-Rex 3 mit Edelstahl-Lünette und Gorillaglas sei die Pro widerstandsfähiger und leichter zugleich.

Für die größere der beiden Ausführungen nennt netzwelt Maße von 48 × 48 × 14 Millimetern und ein Gewicht von rund 75 Gramm samt Armband. Wer es kleiner mag, bekommt laut PC-Welt und Stadt Bremerhaven eine Fassung mit 44 Millimetern und Saphir-AMOLED. Notebookcheck weist auf den Preis dieser Wahl hin: Das 48-Millimeter-Modell hat den größeren und ausdauernderen Akku, die 44-Millimeter-Fassung einen kleinen.

Der Bildschirm und die Laufzeit

Zum Bildschirm nennt heise die Eckdaten: ein AMOLED mit 1,5 Zoll und einer Auflösung von 480 × 480 Bildpunkten, das die Redaktion als gestochen scharf beschreibt. Über die Helligkeit äußert sich keine der ausgewerteten Redaktionen mit einer Messung.

Bei der Laufzeit nennt PC-Welt bis zu 17 Tage. heise schränkt ein, dass der Akku beim Pro-Modell etwas kürzer durchhält als beim Standardmodell – der Preis für das dünnere Titangehäuse. netzwelt bleibt ohne Zahl und spricht von einem ausdauernden Akku. Wer die größere Fassung nimmt, liegt nach der Einordnung von Notebookcheck am oberen Ende dieser Spanne.

Navigation, die sonst dreihundert Euro mehr kostet

Hier liegt der eigentliche Grund für diese Uhr, und drei Redaktionen bestätigen ihn unabhängig. Runner's World hält fest, dass die Uhr sechs Navigationssatellitensysteme unterstützt, dazu Dualband und Multiband, und dass sie selbstständig Routen erstellt und Points of Interest anzeigt. PC-Welt nennt Offline-Karten und Dual-Band-GPS in derselben Aufzählung. netzwelt bringt es auf den Punkt: Vor allem die routingfähige Offline-Navigation hebe sie in ihrer Preisklasse von der Konkurrenz ab, und die GPS-Genauigkeit sei top.

Eine Einschränkung nennt dieselbe Redaktion ausdrücklich: Die Navigation habe noch Kinderkrankheiten. Wie sich die äußern, geht aus der Auswertung nicht hervor; ein Kartenfehler wiegt auf dem Berg schwerer als in der Stadt.

Was sie nicht kann

Bei der Gesundheitsmessung zieht Amazfit eine Grenze, die Notebookcheck klar benennt: Auf Elektrokardiogramm und Blutdruckmessung verzichtet der Hersteller, verbaut aber einen Sensor für die Hauttemperatur. Für eine Sportuhr dieser Preisklasse ist das üblich, für den Vergleich mit einer Apple Watch oder einer Galaxy Watch ist es der entscheidende Unterschied.

Auch bei den vernetzten Funktionen bleibt die Uhr zurück. netzwelt schreibt, dass sie bei den Smart-Funktionen klar hinter Apple, Google oder Samsung zurückbleibt. Wasserdicht ist sie dafür weit über dem, was Alltagsuhren bieten: netzwelt nennt 10 ATM, also 100 Meter, und hält sie damit für Schwimmen, Surfen und Freitauchen bis 45 Meter geeignet; PC-Welt bestätigt die 10 ATM und zählt über 180 Sportmodi.

Zweihundert Euro unter der Garmin

Den Preis nennen zwei Quellen mit unterschiedlichem Bezug. Notebookcheck führt eine unverbindliche Preisempfehlung von 399,90 Euro an, die unabhängig von der Größe gilt. heise sieht die Uhr im Handel bereits „ab 299,00 EUR“.

Die Einordnung liefert dieselbe Redaktion gleich mit: Wer eine preisgünstige Alternative zur Garmin Fenix 8 sucht und dabei nicht auf Navigation verzichten will, finde hier einen Outdoor-Geheimtipp. Genau das ist die Lücke, die Amazfit besetzt – Kartennavigation ohne Telefon war bisher ein Merkmal von Uhren, die deutlich mehr kosten.

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